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«Wenn alles dunkel ist, muss man ein Licht suchen, damit die Menschen den Weg zum Tempel nicht vergessen, dass dieser nicht zum blossen Wort werde. In den Bildern Egorovs sieht man nicht nur ein Fest des Lebens und der Liebe, in ihnen findet sich auch noch ein Hinweis darauf, dass man selbst im Dunkeln den Weg zum Tempel finden kann. Für uns ist unsere Stadt stets das Mass der Ehre und, um diese Ehre zu bewahren, muss man sein Herz auf der offenen Handfläche tragen… und den Menschen den Weg erleuchten – nur so!»

V.A. Biličenko, Verdiente Kunstschaffende der Russischen Föderation, Direktorin des Museums «Anna Akhmatova. Silbernes Zeitalter», Sankt Petersburg, 1999

«Und hier kommt ein Künstler, der mit seinem Schaffen erklärt: Die Wahrheit ist real und offensichtlich. Die Menschen suchen sie in der Ferne, und sie ist nah. Um das Geheimnis Gottes und der Welt zu verstehen, muss man einfach nur die Blickrichtung ändern – von den Dingen dieser Welt in sein eigenes Selbst hinein – auf die verborgene Einheit des Geistes, welcher Grundlage und Quelle aller Dinge ist.»

Mirza Babaev, Kunsthistoriker, Tallinn, 1996

«Ziel des Schaffens dieses Künstlers ist es, die Differenziertheit der alltäglichen Wahrnehmung zu überwinden, welche die Welt in Fakten, Phänomene, Gegenstände und Details zerlegt. Er strebt danach, ein bildnerisches Äquivalent für den Raum des inneren menschlichen Lebens zu finden, einen Effekt der Präsenz dieses Raumes in seinen Werken zu schaffen und seinem Betrachter zu helfen, ihn als wesentliches Charakteristikum der individuellen Existenz zu empfinden.»

Prof. Dr. Tatjana Šechter, Kunsthistorikerin, Sankt Petersburg, 1994